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Die Ume-Frucht

Der Ume-Baum wird nun seit 2000 Jahren in Japan und dem angrenzenden asiatischen Raum kultiviert. Ursprünglich nur aus dekorativen Gründen und da die Blüten des Ume-Baumes als erste das Nahen des Frühlings verkünden.
 
Seine Früchte sehen fast aus wie Aprikosen, nur die Farbe ihrer dünnen Schale lässt den Unterschied bemerken: Die Ume-Frucht hat eine grüne, seltener eine rötliche Färbung.
 
Unter der Schale liegt das vitaminreiche Fruchtfleisch der Ume-Frucht. Es enthält viel Zitronensäure und Mineralstoffe wie Eisen. Beides vetreibt die Müdigkeit und gibt dem Körper seine Energie zurück.
 
Auch gegen Appetitlosigkeit soll die Ume-Frucht helfen: Sie stimuliert die Magensäfte und fördert so Appetit und Verdauung. Manche schreiben ihr und dem Umeshu sogar eine keimabtötende Wirkung zu.
 
Als eine der besten Ume-Sorten gilt die Nanko aus Wakayama. Sie ist auch Grundlage für den Umeshu. Hält der Trend zum Functional-Food an, könnte sich um die gesundheitsfördernde Ume-Frucht und den daraus gewonnen Umeshu bald eine ähnliche Hype entwickeln wie um andere Modegetränke, z.B. Absinth.

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